Heisann!
Urlaub in Norwegen ist schon etwas Besonderes. Besonders wenn man, so wie wir, nur mit „öffentlichen“ Verkehrsmitteln unterwegs ist. Meine beste Freundin Silke kam mit dem Flieger in Oslo an. Inwieweit Flugzeuge öffentliche Verkehrsmittel sind, lässt sich wohl nicht wirklich feststellen. Egal. Die Angestellten der Bahn (VY) steikten und somit kam sie mit dem Bus von Oslo Gardemoen nach Oslo S.Was für ein Wiedersehen! Unser Bus (Schienenersatzverkehr) brachte uns zu der Station, von wo aus die berühmte Bergenbahn abfuhr. Es streikten die Bahnangestellten rund um Oslo und unsere Bergenbahn fuhr ab Nittedal dann ganz normal und ohne besondere Vorkommnisse. Naja, in der Telemark lag Schnee und wir hatten bestes Reisewetter. In Bergen – juhu – kein Regen. Unser Quartier lag ca 20 min zu Fuß, also machbar. Unterm Dach eine sehr schöne kleine Wohnung.
Am
nächsten Morgen bin ich erstmal los und landete an der Talstation des Ulriken (eigentlich des Ulriks, da der bestimmte Artikel im Norwegischen hinten angehängt wird. Ulriken heisst: der Ulrik). Eine tolle Aussicht! Anschließend sind wir zur Fløybahn und sind auf Bergens Hausberg (den) Fløyen gefahren. Auch eine schöne Aussicht. Wir sind dann
in einem Café gelandet, das Biobackwaren und entsprechende Getränke angeboten hat. Diese kleine Kette hat auch in Stavanger eine Filiale. „Godt Brød“ ist wirklich zu empfehlen. Wir haben dann noch einen halben Abstecher nach Bryggen gemacht. Den Rest haben wir uns für den nächsten Tag gelassen.
Nun war es also Montag und wir waren in der Marienkirche. Eine romanische Kirch
e von 1130-1170. Sie ist 1198 und 1248 niedergebrannt und wieder aufgebaut worden. Spannend! Auch Bryggen mit seinen langen Gebäuden, in denen wegen der Brandgefahr kein Feuer (und somit keine Heizung) gemacht werden durfte sind sehr interessant. In (der) Mathallen haben wir eine Kleinigkeit gegessen und von „Godt Brød“ zwei Pizzaboller für zu Hause mitgenommen.
Am nächsten Morgen sind wir mit der Straßenbahn nach Fant
oft zu Bergens Stabkirche gefahren. Es ist eine neue Stabkirche, die (soweit man das noch konnte) originalgetreu aufgebaut wurde. Um 14 Uhr ging unser Schiff nach Stavanger, Ankunft 19:30 Uhr. Wir hatten uns einen Platz am Büffet gebucht und das war gut. Silke war am Ende der Fahrt etwas flau im Magen, was jedoch nicht am Essen, sondern am Seegang lag. In Stavanger sind wir viel schwarz gefahren, weil wir beide nicht mit der App von KolumBUS klarkamen. Das letzte Ticket konnten wir dann laden. Unser Quartier war etwas ausserhalb. In Stavanger haben wir am nächsten Tag das Ölmuseum besucht. Sehr interessant. Und die Altstadt war auch sehr schön. Und wir haben wieder bei „Godt Brød“ einen Kaffee
getrunken und etwas leckeres Herzhaftes gegessen. Im Bioladen haben wir Gemüse gekauft und haben zu Hause eine Gemüsepfanne zubereitet. Am nächsten Morgen ging es mit Busticket zum Bahnhof. Nach 3,5 Stunden Fahrt waren wir in Kristiansand. Unser Quartier war in Kvadraturen, in der Innenstadt. Einfach genial. Kristiansand hat außerhalb der Saison nicht so viel zu bieten, aber es war trotzdem schön. Fischpfanne und Gemüsepfanne waren unsere beiden Gerichte für 2x Abendbrot. Am Sonnabend ging um 1.00 Uhr der Expressbus nach Oslo. Ich bin dann in Sem/Aulerød ausgestiegen und wurde abgeholt. Ein toller Urlaub!


































